Martin Stade

Rubriken

Prosa, Zeitgeschichte

Biographie

* 1.9.1931 in Haarhausen; † 11.12.2018 in Arnstadt; Lehre als Rundfunkmechaniker, 1949-1958 Funktionär bei der FDJ, Lehrer, Tätigkeit in verschiedenen Berufen, u.a. als Dreher und Kranführer, seit 1969 freier Schriftsteller, 1971-1972 Studium am Literaturinstitut Leipzig (Relegation), seit 1974 in Altrosental b. Seelow, nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns Ausschluß aus der SED und zwei Jahre später Austritt aus dem Schriftstellerverband der DDR, 1989/1990 Mitarbeit im Neuen Forum und der SPD, 1990-1991 Dezernent für Kultur im Kreis Seelow im Oderbruch, 1992-1996 in Görlitz, mehrere Literaturpreise, lebte von 1996 bis zu seinem Tod wieder in Haarhausen bei Arnstadt.

Werke

  • Der himmelblaue Zeppelin, Halle/Saale 1970

  • Der Meister von Sanssouci, (mit Claus Back), Berlin 1971

  • Vetters fröhliche Fuhren, Berlin 1973

  • Der erste Urlaubstag, Fsp., 1974

  • Der König und sein Narr, Berlin 1975

  • 17 schöne Fische, Berlin 1976

  • Der närrische Krieg, Berlin 1981

  • Der Präsentkorb, Berlin 1983

  • Der Windsucher und andere Dorfgeschichten, Stuttgart 1984

  • Der junge Bach, Hamburg 1985, u.d.T. Zwischen Schlehdorn und Paradies. Der junge Bach, Der Morgen, Berlin 1990

  • Die scharf beobachteten Stare und andere Erzählungen, Berlin 1992

  • Wilhelms Haus, Weimar 2000

  • Vom Bernsteinzimmer in Thüringen und anderen Hohlräumen. Berichte über die Tätigkeit des SD 1942-1945, Gehren 2003.

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