Karl Fruchtmann

Rubriken

Stücke, Zeugnisliteratur, Reportage, Filmliteratur, Dokumentation

Biographie

* 10.12.1915 in Meuselwitz; † 10.6.2003 in Bremen; Regisseur, Schriftsteller, Filmemacher; Sohn einer aus Polen stammenden jüdischen Familie; jüngerer Bruder des Schriftstellers Benno Fruchtmann; Kindheit und Jugend in Meuselwitz; 1936 Deportation in die Konzentrationslager Sachsenburg und Dachau; 1937 Entlassung; Auswanderung nach Palästina; nach Aufenthalt in den USA und Großbritannien 1958 Rückkehr nach Deutschland; Arbeit beim Westdeutschen Rundfunk in Köln und für Radio Bremen; zahlreiche filmische Arbeiten, daneben Regiearbeiten für das Theater und Übersetzungen von Stücken aus dem Englischen; 1991 Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon in Bremen.

Werke

  • Jiemand. Ein pantomimischer Monolog, Reinbek 1964

  • Plötzlich. Stück in einem Akt. Rowohlt, Reinbek 1966

  • Zeugen. Aussagen zum Mord an einem Volk, Köln 1982

  • Die Grube. Drehbuch, Bremen 1998